Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anschienen
anschienen , laminam imponere, addere: die achsen anschienen. wird von J. Paul allzuoft figürlich angewandt: so geben und schienen die Franzosen morgenländischkeck der hofnung, der zeit, der liebe hände an. vorschule 2, 30; bei solchen diebsdaumen, die man meinem eignen schreibdaumen anschient. Tit. 1, 66; das verdienst wollte seinem matten arme den weltlichen anschienen. teuf. pap. 2, 239; der staat lasse doch einmal den inneren menschen sich die lebendigen gliedmaszen selber zubilden, eh er ihm später die nöthigen holzbeine und goldnen hüften anschienet. freih. büchl. 105; in der überrumpelu…