Eintrag · Westfälisches Wb.
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an-kuᵉmen V. [verbr.] 1.1. einen Ort erreichen, an einem Ort eintreffen. Do kümp ’e jüste an (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). Düsse Brēf is vanmuon ankuemmen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). Et ies et Ankuemen aller Anfang ist schwer (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Bäi Müllers is en Döchterken ankumen (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). — Ra.: Dat ies jao mä ’t Ankuemen wenn man eine Arbeit als leicht empfindet (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). — 1.2. herbeigelaufen kommen. De Sēns (Ziegen) kūmet iut oll Eckens an (Kr. HöxterHöx SB). — 1.3. kalben [Kr. TecklenburgTek Kr. MünsterMün Wdf]. Use Kō is ankuem’m (Kr. MünsterMün Kr. Münster@TelgteTe). — 1.4. wachsen, gedeihen. De Gurken sünd gau anekommen (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RhedeRh). — 2. unterkommen, eine Stelle erhalten. Hä es guet ankomm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 3. herankommen, sich Zugang zu etwas verschaffen. Dao is nich antekuom’n (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Dat is mi te hoge, daor kaom ’ke nich an das begreife ich nicht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). — Sagw.: Ick kann d’r nich ankuemmen, sagg de Düwel, dao soll he son Beßmoder begrienen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). — 4. Anklang, Widerhall finden. Ek konn bī eäm nit ankomm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 5. gegen jmdn., etwas aufkommen, sich durchsetzen; jmdm., einer Sache beikommen. Tïegen mīn Mōuder konn kinn Mensk tïegen ankuem’m (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — 6.1. befallen, überkommen. My kam en Eisen (Grauen) an (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). Dat Breäken kām mi ān ich musste mich übergeben (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). He söht ut, as wenn äm wat ankomm’n soll (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AhausAh). — 6.2. (in bestimmter Weise) auf jmdn. wirken, ihn berühren. Dat kamm en laige an (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Dat sall eäm noch spassig ankomm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 7. von jmdm., etwas abhängen; von Bedeutung sein. Dat kömmt sau genau nit drop ān (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Ra.: Et drup ankommen loten etwas riskieren; abwarten, wie sich etwas entwickelt (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RhadeRa). — 8. IdW.: Et sick nich ankuomen loden sich nichts anmerken lassen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). — 9. Mit tō¹ bzw. te + Infinitiv zur Umschreibung der Art und Weise des Ankommens. Hei kümmet an te torkeln (Kr. LippstadtLst We).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektankuᵉmenV.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
an-kuᵉmen V. [verbr.] 1.1. einen Ort erreichen, an einem Ort eintreffen. Do kümp ’e jüste an ( Stf Rh ). Düsse Brēf is v…
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Sackgasse 2
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit ankuemen
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Keine Komposita gefunden — ankuemen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.