Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anhäbig
anhäbig , continens, retinens, anhaltend, an sich haltend, in gutem wie bösem sinn: es ( das deutsche volk ) ist auch ein so rachgirig, anhebig, unleidlich volk gegen seinen feinden, das im kein greulichkeit zu vil ist. Frank weltb. 42 b ; zu aller not gedultig und anhebig. 67 a ; Democritus stach im selbs beide augen ausz, damit er der natur und götlichen dingen dester anhabiger, munterer möcht nachdenken. chron. 100 b ; er was kargk und anhäbig. 128 b ; weilen es ( das bauen ) grosze wissenschaft, manigfaltige vorbereitung, unverdrossenen fleisz, emsiges nachsehen, anhäbige gedult und einen …