Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)
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ANBORGEN vb. 1 selten, jmdm. etwas leihen: 1618 keinem bürger mehr als 1 pfd. zu zehrung anborgen in: DRW 1,604. – durch borgen sich etwas aneignen: v1798 daß ihn nun nicht mehr der wahrheit / angeborgter schimmer täuschen kann Blumauer in: Sanders wb. 1(1860)190b. 1811 wenn mehrere unter den neuern dichtern sich einer einfachen, .. ächtdeutschen poesie widmeten, so würden sie gewiß viel höheres leisten, als in den angeborgten formen Uhland brw. 1,271 H. 2 jmdn. um etwas (meist geld) angehen, bei jmdm. etwas ausleihen: v1885 die freunde anborgen in: Sanders erg.- wb. 93b. 1891 jener .. schlosser, der .. uns alle anzuborgen versuchte Göhre fabrikarbeiter 120. 1906 ich habe .. Rilke um hundert mark angeborgt, die ich mich nun freue, ihm wiedergeben zu können Modersohn-B. br. (1966)163. 1964 Neutsch spur 2872.Pfeifer
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschAnborgenv., trs.
Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege
Anborgen , v. trs. durch Borgen von Andern sich verschaffen; erborgen. Sicher, daß ihn nun nicht mehr der Wahrheit Angeb…
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit anborgen
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Keine Komposita gefunden — anborgen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.