Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
anblic
1. das was man vor augen hat. vor sînem anblicke segente er sich Iw. 45. er sach vil leiden anblic Iw. 165. Barl. 31,1. von mînem anblicke Tristan alsô sêre erschrac U. Trist. 1968. si fuorten si (die sele) für den anblic des almehtigen gotes Griesh. pred. 1,113. an mînem sippebluote spür ich sô leiden anblic troj. 89. b.
2. der blick, der auf etwas gerichtet wird. dîn aneblicke wâren einre schumpfen bî fragm. 36. c.