Hauptquelle · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Alexander III
Alexander III. , d. Gr., geb. im Herbste 356 v. Chr., Zögling des Aristoteles, gelangte 336 nach der Ermordung seines Vaters zur Herrschaft. Einen unmündigen Sohn des Philipp beseitigte A's. Mutter Olympias, den Attalus, der ein Heer am Hellespont befehligte u. nach der Herrschaft strebte, meuchlerische Hinrichtung; Thessalier, Thebaner, Athener schüchterte er durch einen raschen Marsch bis in den Pelopones ein, so daß sie ihm als Oberfeldherrn der Griechen gegen die Perser huldigten. Dann wandte er sich gegen die Völker an den nördlichen u. nordöstlichen Gränzen Macedoniens, Illyrier, Thracie…