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Albāni

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Albāni

Bd. 1, Sp. 261
Albāni, 1) reiche röm. Familie, die, seit Giovanni Francesco A. 1700 als Clemens XI. den päpstlichen Stuhl bestieg, hohe Würden in der Kirche bekleidete und 1852 erlosch. Kardinal Alessandro A. (1692 bis 1779) begründete 1758 die 1866 von dem Fürsten Alessandro Torlonia (gest. 1886) angekaufte und jetzt dessen Erben gehörende Kunstsammlung der Villa Albani in Rom, die durch Winckelmann eine der Ausgangsstätten für das Verständnis der antiken Plastik wurde. Aus den auch jetzt noch zahlreichen Kunstschätzen der Villa, von denen viele nach Frankreich entführt und 1815 nach München verkauft wurden, sind hervorzuheben: der bogenspannende Amor, eine Marmorstatue der Athene Polias, ein Relief mit dem Abschied des Orpheus von der Eurydike, das Fragment einer Marmorstatue Äsops, die Karyatide der Athener Kriton und Nikolaos, eine Athletenstatue von Stephanos, das Brustbild des Antinoos in Relief; das Deckengemälde des Parnasses von R. Mengs etc. Die zahlreichen antiken Reliefs gab Zoega heraus. 2) Francesco, ital. Maler, geb. 1578 in Bologna, gestorben daselbst 1660, bildete sich anfangs bei dem Niederländer Calvaert und später unter Lodovico Carracci. A. hat zahlreiche, im Geiste der Schule der Carracci gehaltene Altarbilder geschaffen. Am liebsten malte er jedoch idyllische Gegenstände der antiken Mythe oder Darstellungen, wie sie ihm die gleichzeitige Schäferpoesie, namentlich Tassos und Guarinis, an die Hand gab (daher sein Beiname »Anakreon der Malerei«). Er soll von seiner zweiten Gattin zwölf Kinder von solcher Schönheit gehabt haben, daß diese ihm als die geeignetsten Modelle für seine Venus-, Galatea-, Amorinen- und Engelsgestalten dienen konnten. Voll sonniger Heiterkeit und Anmut sind auch die Landschaften, die oft einen wesentlichen Teil seiner Bilder ausmachen. 3) Matthias, der ältere, vorzüglicher Geigenbauer, geb. 1621 in Bozen, gestorben daselbst 1673, Schüler von Stainer; sein berühmterer Sohn Matthias arbeitete einige Jahre bei den Meistern des Violinbaues in Cremona und ließ sich dann in Rom nieder; Instrumente von ihm aus den Jahren 1702 und 1709 werden fast den Amatis gleichgestellt.
2135 Zeichen · 20 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Albani

    Goethe-Wörterbuch

    Albani in der VI.RömElegie wohl typisierende Verwendung des bekannten röm Namens 1) Falconieri hat mir oft in die Augen …

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Albani

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Albani , berühmte italien. Familie, früher in zwei Linien, zu Bergamo u. Urbino heimisch, jetzt erloschen; aus ihr stamm…

  3. modern
    Dialekt
    Albani

    Schweizerisches Idiotikon

    Albani Band 1, Spalte 185 Albani 1,185

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit albani

5 Bildungen · 5 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von albani 2 Komponenten

alb+ani

albani setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

albani‑ als Erstglied (5 von 5)

Albanĭen

Meyers

alba·nien

Albanĭen , ein mehr ethnographischer als geographischer Begriff, der das ganz oder hauptsächlich von Albanesen (s. d.) bewohnte Land, d. h. …

Albanistik

FiloSlov

albani·stik

Albanistik , f албанистика , ж → FiloSlov Albanologie, f