Eintrag · Westfälisches Wb.
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af-kuᵉmen V. [verstr.] 1.1. sich (ohne es zu merken) von einer eingeschlagenen Richtung entfernen. Von’n Wech afkuem’m (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). — 1.2. etwas aufgeben, mit etwas aufhören. He kann van dat Drinken nich afkuemmen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). — 1.3. schnell fertig werden (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 1.4. IdW.: He is d’r gut vön afkuom’n hat Glück gehabt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || (ähnl.) mehrf.). — 2. (von Verlobungen) nicht länger Bestand haben (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 3. Als Inf. in Vbdg. mit künnen: sich von einer Tätigkeit freimachen. De naichste Wiäcke geiht ’t nich, dann kann ’ke nao nich afkuemmen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). Inne halwe Stunne kann ’k afkomm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 4. außer Gebrauch, aus der Mode kommen. Brutkauken kömmt immer mär af (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PlettenbergPl). — 5. bei der Abgabe des Schusses eine bestimmte Zielrichtung haben: Ek sin guet afkomm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektafkuᵉmenV.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
af-kuᵉmen V. [verstr.] 1.1. sich (ohne es zu merken) von einer eingeschlagenen Richtung entfernen. Von’n Wech afkuem’m (…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit afkuemen
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afkuemen‑ als Erstglied (1 von 1)
Afkuᵉmenüsse
WWB
Af-kuᵉmenüsse Abkommen, Vereinbarung (Lippe Oesterh ).