Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)
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ABWANK m. mhd. abewanc ‘abweichung, abwendung’ ⟨1187/9⟩ dat ich uch dus erbarme,/ des ne weit ich uch negeinen danc,/ ich erkenne wale den avewanc (‘ausweichen, betrug’) Heinrich v. Veldeke Eneide 9662 DTM. ⟨v1362⟩ lieber weri mir, daz ich dich sehe gebaͮret uff ligen, denne keinen abwank in so getaner wise von gotte nemen Seuse 456 B. hs.A15.jh. er sties daz swert in den stein, daz ez lute erklank,/ do tet daz swert reine nie kein abewank Wolfdietrich A 1663,2 H. ⟨1489⟩ dass ain yder zentner im abwank nit höcher dann mit zwayen pfunden beladen sein soll in: Alemannia 3(1875)66 (vgl. Fischer schwäb. wb. 1,82). E15.jh. do er (Christus) hafft an des kreuczes schranck,/ pey dir zu wan an abe wanck/ pis zu deins lebes lecze Folz meisterlieder 1,251 DTM.Richter
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschAbwank
Deutsches Rechtswörterbuch · +1 Parallelbeleg
Abwank ain yder zentner im abwank nit höcher dann mit 2 ℔ beladen [= rund ein Zentner] 1489 SchwäbWB. I 82 Faksimile
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Kompositum 1
Sackgasse 3
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit abwank
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