Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Absud
Absud
Sud m. ‘das Sieden, dadurch entstandene zurückbleibende Brühe, Extrakt’, mhd. sut ‘das Sieden, Kochen, das Gekochte, Gebraute’, aengl. (ge)sod ‘das Kochen’, syde ‘das Gekochte, Brühe’, anord. soð ‘Gekochtes’ sind Bildungen zu dem unter sieden (s. d.) angegebenen ie. *seut-, zu dem auch die unter Sodbrennen (s. d.) verzeichneten Formen gehören. Geläufig ist Sud seit dem 15. Jh., anfänglich auch mit Umlaut Süd (15./16. Jh.). – Absud m. ‘durch Sieden gewonnener Extrakt’ (17. Jh.).