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Absud

nhd. bis Lex. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
8 in 8 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Absud

Absud

Sud m. ‘das Sieden, dadurch entstandene zurückbleibende Brühe, Extrakt’, mhd. sut ‘das Sieden, Kochen, das Gekochte, Gebraute’, aengl. (ge)sod ‘das Kochen’, syde ‘das Gekochte, Brühe’, anord. soð ‘Gekochtes’ sind Bildungen zu dem unter sieden (s. d.) angegebenen ie. *seut-, zu dem auch die unter Sodbrennen (s. d.) verzeichneten Formen gehören. Geläufig ist Sud seit dem 15. Jh., anfänglich auch mit Umlaut Süd (15./16. Jh.). – Absud m. ‘durch Sieden gewonnener Extrakt’ (17. Jh.).
482 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Absud

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Absud , des -es, plur. inus. von absieden. 1) Die Handlung des Absiedens. In der Münze wird die Reinigung der Münzen…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Absud

    Goethe-Wörterbuch

    Absud Die A-e [ teintures ] rother Hölzer werden gelb durch die Säuren, violett durch die Alkalien N4,73,9 FlH VI Mariot…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Absud

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Absud , durch Abkochen vegetabilischer Substanzen bereiteter Trank, Decoct; 2. das Sieden der Münzen, um ihnen Metallgla…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit absud

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

absud‑ als Erstglied (1 von 1)

Absudeln

Campe

absud·eln

Х Absudeln , v. trs. sudelhaft etwas abmahlen, abschreiben. Das Absudeln. Die Absudelung.