Hauptquelle · Campe (1807–1813)
Ängstigen v., trs., rec.
Ängstigen , v. I) trs. wird zwar mit ängsten als gleich bedeutend gebraucht, ist aber davon noch zu unterscheiden, indem es einen hohen Grad des Ängstens und die lebhafte Empfindung der Angst im Körper bei der Annäherung und während der Dauer des die Angst verursachenden Übels bezeichnet. Er ängstigte mich mit erdichteten Unglücksfällen. Er ängstigte mich mit seinen leeren Höflichkeiten. Ja, Tochter Zeus, wenn du den hohen Mann, Den du, die Tochter fodernd, ängstigtest. Göthe. S. Beitr. z. w. Ausb. d. D. Spr. VII. 1. ff. II) rec. Sich ängstigen, ängstig sein, lebhafte Angst empfinden bei Annäh…