Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.
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uphōldinge -inc, -hāldinge, f.: 1. Behinderung beim Reisen, „geleiidesbreff, dat juwe baden muchten iin unszen landen ... vrii unde velich theͤn, aff unde ann, ane all upholdinge” (Livl. Ub. II 2, 377); — Hinderung am Fließen, Stauung, „Ischurua, lotij suppreßio, retentio, vpholding oder verstoppinge des waters” (Chytr. 325). — 2. Festnahme, „Van vpholdinghe. Holt eyn gast vp unser borghere eynen vor schult myt gewalt ane richte, vnde thüt one myt gewolt an synes werdes hus” (Ub. Brschwg. 1, 108); — Beschlagnahme, „dat de benomd Hans ... der vengnisse unde sin ghud der uphaldinghe ... werde los ghesecht” (Ub. Hildesh. 3, 295). — 3. Aufrechterhaltung eines Betriebs, „al sin roggen molt, korn unde anders, dat he ... to upholdinge sines huses unde haves behovet” (Oldenb. Ub. 8, 202).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
MittelniederdeutschupholdingeF.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege
upholdinge , F. Vw.: s. uphōldinge*
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Wortbildung
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